Evangelische Fachhochschule Darmstadt
Soziale Arbeit mit gemeindepädagogisch-diakonischer Qualifikation

 

 

 

 

Gemeindepädagogik und Diakonie

Studienziele


  • Die Studierenden sind in der Lage, Texte, Lebenssituationen bzw. Lebensgeschichten und Wirklichkeitsverständnisse (Menschenbild, Gesellschaftsbild, Gottesbild) bzw. religiöse oder christliche Deutungshorizonte wechselseitig zu erschließen und theoriegeleitet in Beziehung zu setzen.

  • Die Studierenden können (eigene) Glaubensauffassungen und religiöse Deutungen in ihrem biographischen und sozialen Gewordensein reflektieren und Räume für die Kommunikation von religiösen Fragen sowie Glaubensfragen subjektorientiert eröffnen und gestalten.

  • Die Studierenden sind in der Lage, Prozesse der Kommunikation des Evangeliums zielgruppen- und situationsbezogen religionspädagogisch, seelsorglich oder liturgisch-spirituell zu analysieren, zu begründen und zu gestalten.
    1. Sie können Konzepte der Religions- und (Sozial-)Pädagogik zielgruppen- und situationsbezogen anwenden.
    2. Sie können religiöse Bildungsprozesse initiieren und begleiten.
    3. Sie verstehen es, Situationen seelsorglich wahrzunehmen und konzeptbezogen zu gestalten.
    4. Sie können unterschiedliche spirituelle/liturgische Formen mit religiös/existentiellen Themen und christlichen Traditionen gestalten.

  • Die Studierenden sind in der Lage, den Bedarf und die Notwendigkeit zum helfenden Handeln in kirchlichen und diakonischen Kontexten wahrzunehmen und Prozesse helfenden Handelns subjekt- und lebensweltorientiert mit den Betroffenen zu planen, zu initiieren, durchzuführen und zu evaluieren.

  • Die Studierenden haben vertiefte Feldkenntnis kirchlicher und diakonischer (sozialer) Organisationen und verfügen über methodisch reflektierte Kenntnisse von deren historisch gewachsenen Strukturen, Grundlagen und Zielen.

  • Die Studierenden können kirchliche und diakonische Organisationen anhand ihrer grundlegenden Texte, Symbole und Leitbilder analysieren, mit ihrer Praxis in Beziehung setzen, theoriegeleitet (theologisch-ethisch) beurteilen und Perspektiven für ihre Weiterentwicklung im gegenwärtigen Kontext entwerfen.

  • Die Studierenden können professionell begründete Interessen, Motivationen und Prägungen konstruktiv mit Zielen von Organisationen bzw. von Menschen in diesen Organisationen vermitteln.

  • Die Studierenden können das Selbstverständnis der eigenen Berufsrolle bzw. des eigenen Berufsethos als Diakon/in bzw. Gemeindepädagoge/in im Verhältnis zu anderen Berufsrollen innerhalb der jeweiligen Organisation darstellen und entwickeln.
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